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Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

Die besondere Zierde des Strauchs sind die Früchte, die lange an den Zweigen haften bleiben. Die
Beeren sind eirund, knapp erbsengroß und von einer auffallend leuchtend orange-roten Farbe. Die
Zweige mit den wunderschönen Früchten sind eine beliebte Dekoration für die Vase.
Sanddorn ist ein Lieferant von Vitamin C. Daneben stecken in den Früchten B-Vitamine, Vitamin E,
Beta-Carotin, Öl sowie Mineralien und Spurenelemente, wie Kalzium, Magnesium und Eisen.
Der Sanddorn bildet getrennt geschlechtliche Blüten aus, wobei die weiblichen Früchte tragen. Das
Verhältnis männlicher zu weiblicher Pflanzen kann 1:8 betragen. Die Blüte im März erscheint vor dem
Laubaustrieb, etwa ab dem 3.-4. Jahr nach der Pflanzung.
 

Standort/Pflege:

Der Sanddorn gedeiht in sonniger Lage auf nahezu allen Böden. Er liebt reichlich
Licht (mag keine Beschattung durch höhere Bäume) und einen durchlässigen Boden, auch humusreiche
Sandböden sind gut geeignet. Dieser kann sowohl trocken als auch leicht feucht sein, allerdings
sollte er keine Staunässe aufweisen. Pflanzen Sie die Sträucher in einem Abstand von ca. 1-1,5 m, bei
Platzmangel kann man die männliche Pflanze auch direkt neben die weibliche pflanzen. Das weit ausgebreitete
Wurzelsystem eignet sich hervorragend zur Bodenbefestigung. Im Garten können Sanddornsträucher
dichte Hecken bilden, die vielen Vögeln Unterschlupf bieten.
Die Sträucher gelegentlich auslichten. Wie alle Frühblüher blüht Sanddorn am vorjährigen Holz,
starkes Zurückschneiden im Frühling kann daher zum Ausfall der Blüte und damit der Ernte führen.
 

Ernte:

Die Beeren sind im September/Oktober reif und lassen sich dann leicht zerdrücken. Zur Ernte
ganze Zweige schneiden und die Beeren mit einer Gabel abstreifen. Kochen Sie die Früchte auf, mit
der gleichen Menge Zucker erneut aufkochen und noch heiß in frisch ausgewaschene Konservengläser
füllen.
Auch als leckere Sanddornmarmelade zu verwenden (1 kg Sanddorn mit 100 ml Wasser aufkochen,
durch ein Sieb streichen, 500 g Gelierzucker dazugeben, 4 Min. kochen und abfüllen). Saft und Mark
der Beeren werden als Zusätze bei Milchgetränken, Joghurt und Tee verwendet. Sanddornbeeren sind
zwar auch roh essbar, schmecken aber nicht besonders und sind sehr sauer. Für kosmetische und
medizinische Zwecke kommt das Öl des Sanddorn zum Einsatz.
 

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