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Weinreben schneiden & pflegen (Vitis vinifera)Zurück

Weinreben sind klimatisch anspruchsvolle Pflanzen. Sie sollten deshalb stets an einem sonnigen, warmen Standort – beispielsweise an der Südseite von Gebäuden – gepflanzt werden.

Reben lieben auch einen warmen, tiefgründigen und nährstoffreichen Boden. Als Substrat ist eine Mischung aus zwei Teilen Blumenerde in Gärtnerqualität und einem Teil Bimskies oder gebrochenem Blähton (Lecadan) zu empfehlen. Dieser verhindert, dass die Blumenerde zu schnell zusammensackt und sorgt für eine gute Belüftung der Rebwurzeln, geeignet ist ebenso Kübelpflanzenerde. Die Pflanzen sollten in einen Kübel von ca. 40-50 cm eingepflanzt werden. Das Pflanzgefäß soll am Boden eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton enthalten, damit die Wurzeln nicht unter Staunässe leiden. Eine gleichbleibend gute Wasserversorgung und eine gelegentliche Düngung mit Obstbaumdünger (Art.-Nr. 3348) von Mai bis Juli fördern die Gesamtentwicklung.

Zur Überwinterung gräbt man am besten das Gefäß im Garten ein und bedeckt es vollständig mit Erde. Wo diese Möglichkeit nicht besteht, überwintert die Rebe in einem frostfreien Raum mit gleichmäßig niedrigen Temperaturen oder auf Balkon/Terrasse, wo der Topfballen rundum einen Winterschutz vor starken Temperaturschwankungen braucht. Möglichst nahe an der Hauswand umhüllt man das Pflanzgefäß mit Frostschutzvlies oder einem Jutesack gefüllt mit trockenem Laub, Stroh oder ähnlichem Material. Den Topf auch im Winter nicht zu stark austrocknen lassen.

 

Weinreben schneiden

Bei den Stämmchen sollte man im Sommer oder Ende Februar den Zuwachs um die Hälfte zurückschneiden, wenn der Zuwachs zu stark ist, dann macht man es im Sommer, wenn nicht dann Ende Februar. Beim Spalier muss man das Spalier vergrößern, zum Beispiel mit Schnur oder man verlängert die Bambusstäbe. Diese Weinreben werden dann Ende Februar um die Hälfte des Zuwachses zurückgeschnitten.

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