Papaya pflanzen und pflegen

Wuchs und Früchte der Papaya bringen einen Hauch Exotik in Ihren Garten. Die Früchte werden roh gegessen oder zu Chutney oder Curry verarbeitet. Die Pflanze stammt aus Ecuador und wurde dort vor langer Zeit, noch vor dem Eintreffen der Europäer, kultiviert.  Später wurde die Papaya auch in Neuseeland, Israel und den USA gezüchtet.
Carica pentagona wächst relativ schnell, hat große Blätter und große, längliche, fünfkantige Früchte. Diese sind zuerst dunkelgrün, reifen dann aber sehr schnell zur gelben Frucht heran. Die reifen Früchte sollten abgeerntet werden, weil verzweigte Pflanzen ansonsten Probleme bekommen, die schweren Früchte (Gewicht bis 600 g) zu tragen. Es ist deshalb empfehlenswert, zuerst eintriebig zu kultivieren. Dann ist es möglich, dass die Pflanzen mit 5 bis 10 Früchten, welche sich in Gruppen an einer Pflanze bilden, eine Zeitlang im statischen Gleichgewicht bleiben. Die Pflanze fruchtet schubweise, wobei aus den jeweiligen Blattachseln eine Frucht herauskommt.
 

Papaya Pflege/Standort:

Wenn Sie eine Papaya pflanzen möchten, wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Sommer fühlen sie sich auf Balkon und Terrasse genauso wohl wie im Beet. Kübelpflanzen verbringen den Winter gern im Wintergarten bei Temperaturen von 18-25° C. Die Papaya sollte dann hell stehen und verträgt auch direkte Sonne. Bei dunklerem Standort werden Temperaturen von 10-12° C ohne Probleme gut überstanden, doch verläuft dann das Wachstum langsamer. Wesentlich besser für die wärmeliebende Papaya sind Temperaturen über 15° C.
Wenn Sie Ihre Papaya umtopfen möchten, wählen Sie neue Töpfe keinesfalls übertrieben groß, sondern topfen Sie jährlich in kleinen Schritten um. Der Nährstoffanspruch ist relativ hoch. Geben Sie von April bis September wöchentlich flüssigen Volldünger mit ins Gießwasser.

 

Sie möchten die Papaya schneiden? Verzichten Sie lieber darauf. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig und führt nicht zu dichterem Wuchs. Die Papaya ist von Natur aus eine Pflanze mit lichtem Wuchs.
 

Papaya Pflege im Winter:

Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Erde aber nicht über längere Zeit nass
halten, sonst besteht die Gefahr von Fäulnis an der Stammbasis. Je nach Überwinterungsbedingungen wird ein Teil der Blätter erhalten oder das Laub fällt ab und wird ab April/Mai durch frische Knospen ersetzt.
 

Erde:

Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein, bei größeren Pflanzen auch lehmig zur
Erhöhung der Standfestigkeit. Sehr wichtig ist eine gute Drainage, denn Staunässe verträgt die Papaya nicht.
Vermehrung:
Wer eine Papaya züchten möchte, braucht einen sehr warmen Platz, da die Samen nur dann keimen, wenn die Bodentemperatur über zwei bis vier Wochen konstant zwischen 25 und 30° C liegt. Gut geeignet ist zum Beispiel ein Gewächshaus oder Mini-Gewächshaus. Als Substrat haben sich Cocos-Substrat oder Anzuchterde mit einer Drainageschicht bewährt. Die Papaya Samen nur mit einer dünnen Erdschicht bedecken und mit warmem Wasser aus einer Sprühflasche gießen. Das Substrat muss während der ganzen Zeit ausreichend feucht gehalten werden.

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