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Gurken Pflege (Cucumis sativus)Zurück

Ob im Salat, gedünstet, im Dipp oder für die Schönheitspflege: Knackige Gurken sind bei Groß und Klein beliebt. Das leckere Gemüse gibt es in vielen verschiedenen Sorten – unterschieden wird zwischen Salat-, Einlege-, Schäl-, Freiland-, Frühbeet- und Gewächshausgurken. Wer sie richtig pflegt, kann mit wenigen Pflanzen schon große Ernteerfolge erzielen.

Gurken Standort

Gurken Pflanzen lieben die Wärme und sind sehr frostempfindlich. Sie brauchen einen windgeschützten Platz und dürfen erst ins Freie, wenn die Tagestemperatur bei mindestens 15 Grad Celsius liegt (Bodenhöhe!). Schutz bietet zum Beispiel ein Gartenvlies. Wer Gurkenpflanzen im Gewächshaus zieht, gibt ihnen genug Wärme und Licht zum Leben. Mit einer Rankhilfe (zum Beispiel aus Maschendraht) entlasten Sie Ihre Pflanzen durch das Abstützen der Triebe vom Gewicht der Gurken.

Gurken pflegen

Die Gurken Pflege mag mühsam erscheinen, doch die Mühe lohnt sich. Zuerst sollten Sie den Boden vorbereiten und die Gurken vorziehen, bevor Sie nach draußen gelangen.

• Bereits im Herbst den Boden (Freiland) lockern und Stallmist untermischen
• Säen Sie die Gurkensamen Anfang Mai im Frühbeet oder im Haus
• Ab der zweiten Maihälfte können Sie die kräftigsten Pflanzen draußen einsetzen
• Zwischen den Pflanzenreihen muss der Abstand etwa 1 Meter betragen
• Einzelne Pflanzen sollten im Abstand von 40 Zentimetern eingesetzt werden

Wer sich die Vorbereitung ersparen und später ernten will, der sät die Gurkensamen ab den Eisheiligen Mitte Mai direkt ins Freiland. Im Gewächshaus entfällt natürlich das Vorziehen. Übrigens: Verzichten Sie auf Radieschen, Kohl- oder Tomatenpflanzen als direkte Nachbarn. Gurken vertragen Erbsen, Salat oder Sellerie besser. Wer Dill in der Nachbarschaft pflanzt, kann eine wachstumsfördernde Wirkung bei den Gurken beobachten. Zusätzlich schützt Dill in den meisten Fällen vor Mehltau.

Gießen Sie Ihre Gurkenpflanzen regelmäßig, vor allem von Juli bis Mitte August. Sie mögen ein feuchtes Klima, vertragen aber keine Staunässe. Um das gesunde Klima zu erhalten, sollten Sie mit aufgefangenem, handwarmem Regenwasser gießen. Lockerer, humusreicher Boden fördert das Wachstum – schwere, kalte oder sandige Böden sind ungeeignet.
Wer die Seitentriebe auf etwa 5 bis 7 Blütenstände einkürzt, regt das Wachstum weiterer Seitentriebe an und kann sich auf eine noch reichere Ernte freuen.

Düngung

Nicht vergessen: Gurken sind Starkzehrer, benötigen also besonders viele Nährstoffe. Kompost oder Stallmist sind sehr nährstoffreich und fördern ein gutes Wachstum. Verzichten Sie auf Mineraldünger, denn Ihre Gurken Pflanzen reagieren sehr empfindlich auf Salz.

Gurken ernten

Schon ab Ende Juni (Gewächshaus) oder Juli (Freiland) können Sie mit der Gurkenernte beginnen. Ernten Sie die Gurken möglichst jung, dann regen Sie die Pflanzen zur Bildung weiterer Früchte an. Fühlt sich die Gurke glatt an und ist komplett grün gefärbt, ist sie erntereif.
Pflanzen Sie neue Gurken erst nach etwa vier Jahren wieder an dieselbe Stelle. Der Boden muss sich erholen, um danach wieder optimale Bedingungen für die Gurken Pflanzen zu bieten.
 

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