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Hawaii-Palme Pflege (Brighamia insignis)

Diese echte Raritätist eine aus Hawaii stammende, sukkulente Pflanze. Sie wächst

endemisch, d. h. nur dort vorkommend. Aufgrund widriger Umwelteinflüsse zählt sie zu den

bedrohten Arten, ist jetzt aber durch eine spezielle Vermehrungstechnik auch für Liebhaber

besonderer Pflanzen-Schätze verfügbar. Als Zimmerpflanze überzeugt sie vor allem durch ihr

apartes Äußeres: Der fleischige Stamm wird von rosettenartig angeordneten hellgrünen

Blättern “gekrönt”, wie bei einer großen Palme - nur in Miniatur. Die kleinen, gelben Blüten

kommen im Oktober und November zum Vorschein.

 

Hawaii-Palme: Standort & Pflege

Die Hawaii-Palme benötigt einen hellen Standort, ohne direkte Sonne. Mit

Zimmertemperatur kommt sie ganzjährig gut zurecht, diese sollte während des Winters nicht

über längere Zeit unter + 16° C abfallen.

Die Erde muss gut wasserdurchlässig sein, denn in ihrer Heimat wächst die Hawaii-Palme

zum Beispiel in Felsspalten. Gegossen werden kann durchdringend. Hierbei erhält die

Hawaii-Palme soviel Wasser, bis die Erde keine Flüssigkeit mehr aufnimmt. Was im

Übertopf/Untersetzer verbleibt wird nach einigen Minuten weggeschüttet. Vermeiden Sie

Staunässe. Vor dem nächsten Gießen darf die Erde dann antrocknen. Der Stamm der Pflanze

ist ein Wasserspeicher, das heißt, sie kann bis zu 6 Wochen ohne Wasser überleben.

Das besondere an dieser Pflanze ist die Sommerruhe und das Wachstum im Winter. Stellen

Sie daher Ihre Hawaii-Palme im Winter an einen sonnigen Standort. Im Sommer verträgt die

Palme keine pralle Sonne und hält sich lieber an einem halbschattigen Standort auf - gerne

auch geschützt im Garten oder auf dem Balkon.

Während des Sommers kann es sein, dass sie alle Blätter verliert, dies ist ein natürlicher

Vorgang. Es hängt mit den längeren Tagen zusammen, die ihr Stress bereiten, denn in ihrer

Heimat ist es nicht länger als 12 Stunden pro Tag hell.

 

Hawaii Palme düngen:

Zum Düngen kann Kakteendünger verwendet werden, während des Sommers

monatlich und während des Winters ca. alle acht Wochen, jeweils in der halben empfohlenen

Konzentration.

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