1. Start>
  2. Pflege-Tipps>
  3. Vogelhauskalebassen

Kalebassen-Pflanze Pflege (Lagenaria siceraria) Zurück

Das kürbisähnliche Gewächs bildet ca. 30 cm hohe Früchte in bauchiger Form. Um die Früchte benutzen zu können, müssen die Kalebassen bis zum Spätherbst an der Pflanze ausreifen. Kurz vor dem ersten Frost ernten und an einem trockenen und luftigen Ort (z.B. Dachboden, Heizungsraum) aufhängen und langsam trocknen. Hierbei bildet sich aus der sonst eher fleischigen Fruchthülle der Kalebasse, eine harte, wasserundurchlässige und holzige Außenhaut. Nach einiger Zeit hat sich das Fruchtfleisch vollständig zurückgebildet und der Flaschenkürbis ist hohl und steinhart. Beim Schütteln hört man die Samenkörner innen rasseln.

Bau eines Vogelhauses: In die gut getrocknete Kalebasse wird an der Stelle mit dem größten Umfang ein Eingangsloch für die Vögel gebohrt. Dazu kann man sehr gut einen Holzbohrer mit rundem Sägeblatt (so genannte Lochsägen) verwenden. Das gebohrte Loch (ca. 28 -32 mm Durchmesser) dient den Vögeln als Eingang zu ihrer neuen Wohnung. Aus dem Loch wird auch der natürliche Inhalt (Samenkörner etc.) aus der Kalebasse geschüttelt. Mit Schnitzereien und Bemalungen kann das Vogelhaus nach Belieben verziert werden. Es kann aber auch im ganz natürlichen Look bleiben und mit etwas Klarlack von außen für eine längere Haltbarkeit behandelt werden.

Die Kalebassen-Pflanze ist ebenfalls zur Herstellung von dekorativen Aufbewahrungs-gefäßen, Schalen, Trinkgefäßen, Vasen, zur Blumenbepflanzung, Rassel oder Trommel sehr gut geeignet. In Afrika dienen getrocknete Kalebassen zur Aufbewahrung von Wasser sowie Milch und werden oft jahrzehntelang verwendet.

Kalebassen Pflanzenpflege:

Einjährig, rankt sehr stark und benötigt eine Rankhilfe. Nur wenn die Früchte hängend ausreifen erhalten sie eine besonders geeignete Form zur Weiterverarbeitung. Liegend wächst die Kalebasse verschnörkelt.

Die Früchte sollten so spät wie möglich, erst kurz vor dem Frost, geerntet werden. Die Kalebasse bevorzugt einen humusreichen Boden und eine warme, windgeschützte Lage, mit viel Sonnenschein.

Junge Früchte sind roh und gekocht essbar