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Rosmarin pflegen

Rosmarin ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wächst aber auch in unseren Breitengraden ideal im Kräuterbeet. Rosmarin kann man das ganze Jahr durch ernten, wobei man ihn in der kälteren Jahreszeit weniger schneiden sollte. Der immergrüne, buschig verzweigte Strauch duftet aromatisch.

Rosmarin Pflege: Rosmarin ist mehrjährig, und nur bedingt winterhart. Er sollte im Winter auch in geschützten Lagen abgedeckt werden. In sehr kalten Gegenden empfiehlt es sich, den Rosmarin auszugraben und im Haus bei 8-10°C an einem hellen Ort zu überwintern. Ab Mai kann er dann wieder an einem windgeschützten, sonnigen Ort mit durchlässigem Boden ausgepflanzt werden. Der Boden sollte nicht zu lehmig sein, da Rosmarin es etwas trockener mag. Alle 4-6 Wochen einen Granulatdünger in die Erde einarbeiten oder wöchentlich flüssig düngen.

Rosmarin Verwendung: Trocknen: Ganze Triebe abschneiden, ca. 4 Wochen kopfüber luftig und schattig aufhängen. Trieb in 5 cm Stück schneiden und in dunkles dicht verschließbares Gefäß aufbewahren. Rosmarin passt hervorragend zu Fleisch oder Kartoffeln. Apfelgelee lässt sich beispielsweise mit Rosmarin aromatisieren. Rosmarin ist vor allem in der mediterranen Küche ein wichtiges Gewürz.

Rezept Rosmarin-Kartoffeln: Pellkartoffeln ca. 20 Minuten gar, aber nicht weich kochen. Danach Kartoffeln pellen und längs vierteln oder achteln. Diese Kartoffelstifte mit Pfeffer, Salz und den Nadeln von 2 Rosmarinzweigen würzen und in Pfanne mit Olivenöl anbraten. Harmoniert sehr gut mit Lammfleisch, Braten, Geflügel und Fisch.

Rezept Rosmarinessig: 6 EL frischen Rosmarin mit 600 ml kochendem Weißweinessig- oder Apfelessig übergießen. Drei Tage zugedeckt ziehen lassen. Dann durch ein Sieb gießen, in eine Flasche füllen. Zur Dekoration einen Stängel Rosmarin in die Flasche stellen.

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