Zurück

Kiwano Pflege (Cucumis metuliferus)

Die Kiwano ist eine ganz besondere Melonenart. Wer sie das erste Mal sieht, weiß sofort,
warum sie auch Hornmelone genannt wird. Die walzenförmige Frucht ist mit zahlreichen
hornartigen Auswüchsen bedeckt. Kiwanos werden 10-14 cm lang, mit einem Durchmesser
von etwa 8 cm. Die Schale kann gelb bis rot sein. Ihre Farbe ändert von Grün (unreif) zu
Orange (reif). Im Inneren befindet sich ihr nach Melone, Banane und Gurke
schmeckendes
, grünes, fast geleeartiges Fruchtfleisch, welches zahlreiche helle Samen
enthält.


Kiwano Pflege:

In der Kultur ist die Kiwano ähnlich wie die Gewächshausgurke. Ab Ende Mai kann
sie ins ungeheizte Gewächshaus gepflanzt werden. Der Boden sollte mit Hornspänen und
Kompost vorbereitet werden. Reihenabstand 1 m bis 1,50 m, Pflanzabstand in der Reihe etwa
35 cm. Die Pflanzen werden 2-triebig an Schnüren oder anderen Rankhilfen hochgeleitet. Die
Befruchtung (es gibt männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze) erfolgt durch
Hummeln und Bienen.
 

Ernte:

Kiwanos werden unreif geerntet. Dann ist die Schale noch grün und die Früchte sind
sehr hart. Über mehrere Monate reifen sie dann nach. Kiwanos lassen sich problemlos an
einem kühlen, trockenen Ort, aber nicht im Kühlschrank, über Monate aufbewahren.
 

Verwendung Kiwano:

Die Frucht wird längs halbiert und das Fruchtfleisch mit den Samen
ausgelöffelt. Kiwanos werden hauptsächlich wegen ihres Aussehens gekauft und stellen einen
attraktiven Blickfang auf einem Büffet dar. Hierzu schneidet man sie längs oder quer durch.
Mit einem Löffel wird das Fruchtfleisch herausgelöst. Die feste Schale behält ihre Form und
kann als dekoratives Gefäß, z.B. für Obstsalat oder pikante Salate dienen.
 

Gesundheitlicher Wert:

Die Frucht ist arm an Kalorien, aber reich an Vitaminen. 100g
Fruchtfleisch enthält 22 kcal bzw. 92 kJ.

nach oben