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Bärlauch Pflanzen & Pflege (Allium ursinum)

Der Name Bärlauch kommt angeblich von der beobachteten Angewohnheit der Bären, sich
nach dem Winterschlaf den Bauch mit besagtem Kraut vollzuschlagen. Viele einfache Leute
glaubten damals, die Kraft des Bären gehe auf das Kraut. Auch wenn dies nicht der Wahrheit
entspricht, enthält der Bärlauch dennoch erstaunlich viele gesunde Inhaltsstoffe. Das nach
Knoblauch duftende Kraut ist reich an Vitamin C: 100 g Bärlauch enthalten 150 mg Vitamin
C; 50 g der herzhaften Blätter decken also bereits den Tagesbedarf an Vitamin C.
Bärlauch ist eine mehrjährige Pflanze und ein typischer Frühblüher mit einer kurzen Vegetationsperiode.
Bärlauch Saison ist im Frühjahr: Die ersten, ca. 20 bis 30 cm langen Bärlauchblätter sprießen im März, im Mai erscheint dann der kugelförmige Blütenstand. Die weißen, lilienähnlichen Blüten sind sternförmig in einer Scheindolde angeordnet. Bereits Ende Juni wird der jährliche Lebenszyklus mit der Samenreife und dem Einziehen der lanzettförmigen Blätter abgeschlossen.

 

Bärlauch: Pflege & Standort

Der perfekte Bärlauch Standort ist in einem humosen, leicht feuchten Boden, im Halbschatten unter den Bäumen. Fühlt sich der Bärlauch im Garten erst einmal heimisch, hat er einen enormen Ausbreitungsdrang. Dieser kann nur durch rechtzeitiges Zupfen und Jäten im Zaum gehalten werden. Wer nicht möchte, dass sich der Bärlauch im ganzen Garten verbreitet, kann eine Rhizomsperre im Boden nutzen.

Es empfiehlt sich, Bärlauch gleich als Pflanze zu kaufen, denn Bärlauch Samen brauchen satte 14 bis 24 Monate bis sie keimen. Selbst bei vorbehandelten Samen braucht man sehr viel Geduld, bis man sich über die ersten zarten Spitzen freuen kann. Am besten sät man Bärlauch gleich im Garten aus, so hat er alle Zeit, die er braucht.
 

Bärlauch Ernte:

Geerntet wird der Bärlauch kurz nach dem Laubaustrieb, im April und Mai. Je besser die Bärlauch Pflege, desto reicher die Ernte.
Erscheint die Blüte, ist die Erntezeit auch schon wieder vorbei. Während der Blüte verliert das
Laub langsam an Aroma und ist daher nicht mehr so wohlschmeckend. Sind große Mengen
gesammelt worden, kann der Bärlauch ohne weiteres tiefgekühlt werden. Nur kurz waschen,
gut abtropfen lassen und dann in kleinen Portionen einfrieren. Eine weitere Aufbewahrungsvariante ist das Einlegen in Öl – verarbeitet als Pesto.

 

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