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Knollige Kapuzinerkresse (Tropaeolum tuberosum)

Die aus Südamerika stammende Kapuzinerkresse wird in den Andentälern von Kolumbien
und Peru auch als Nahrungsmittel genutzt. Dort wird sie in einer Höhe von 3000 m und mehr
angebaut, wo Kartoffeln nicht mehr gedeihen können. Bei uns wird sie sehr gerne als
schnellwachsende Zierpflanze verwendet.

 

Standort/Pflege:

Kapuzinerkresse bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort mit
einem humosen Boden. Ansonsten ist sie anspruchslos und problemlos zu kultivieren. Sie
ist aufgrund ihrer Inhaltsstoffe außerordentlich resistent sowohl gegen Pflanzenkrankheiten
als auch gegen Schäden durch Insekten. Die Rankpflanze wird ca. 3 m hoch, sie kann in
Töpfe oder direkt ins Gartenbeet gepflanzt werden. Pflanztiefe: 3-5 cm, Pflanzabstand: 10-20
cm. Entweder man lässt die Pflanze als Bodendecker kriechen, oder man gibt ihr ein
Rankgerüst. Sie treibt schnell aus. Die im Spätsommer erscheinenden, äußerst attraktiven
Blüten sind hängend, trichterförmig und der Sporn orangefarben mit gelbem Blütenrand. Die
Überwinterung erfolgt am besten im Topf oder man nimmt sie im Spätherbst aus der Erde und
lagert sie trocken und frostfrei. Die Knollen sind essbar.

 

Wasser:

Im Freiland wird nur in langen Trockenperioden gewässert. Auf dem Balkon oder
in großen Töpfen muss regelmäßig gegossen werden, da die Erde dort schneller austrocknet
als im gewachsenen Boden.

 

Dünger:

Einige Wochen nach der Pflanzung sollte regelmäßig (1x pro Monat) mit
Flüssigdünger gedüngt werden, oder Sie mischen schon bei der Pflanzung einen
Langzeitdünger in die Erde.

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