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Überwinterung LilienZurück

Lilien lassen sich nahezu problemlos überwintern und müssen in der Regel nicht aus der

Erde genommen werden, wie es bei anderen Zwiebelpflanzen der Fall ist.

 

Überwinterung im Freien:

Wenn die Lilie einen durch größere Gehölze oder Stauden windgeschützten

Standort hat, übersteht sie den Winter meist schadlos. Allerdings vertragen die

Pflanzen keine Tropf- oder Staunässe, weshalb sie in ihrer Ruhezeit vom Herbst bis Frühjahr

nicht gegossen werden sollen und auch möglichst regengeschützt überwintern sollten.

Für das Überwintern im Freien werden nach der Blüte die Samenstände entfernt. Das Ausbilden

der Samen verbraucht zu viel Kraft, die für die Regeneration benötigt wird. Das Laub

sollten Sie allerdings erst abschneiden oder abzupfen, wenn es vollständig braun und welk

geworden ist, damit die Zwiebel die mit wichtigen Nährstoffen angereicherten Säfte aus dem

Laub noch nutzen kann. Dann kann man die Pflanze rundherum mit Humus anhäufeln, der

ihr nicht nur Nährstoffe, sondern auch etwas Kälteschutz bietet.

 

Überwinterung im Haus:

Wer während der Überwinterung ganz sicher gehen möchte, kann

die Zwiebel ausgraben und im Keller oder an einem anderen kühlen und trockenen Ort

über den Winter bringen. Dafür die Zwiebel gut abtrocknen lassen und den Stängelrest und

die Blätter vollständig entfernen.

Lässt man diese Pflanzenteile an der Blumenzwiebel, kann sich Schimmel bilden. Dann

sollten Sie die Zwiebel in einer Kiste mit Holzwolle oder Schaumstoffkrümeln dunkel und

kühl lagern und überwintern. Am einfachsten für diejenigen, die ihre Lilie als Topfpflanze

haben, ist es, wenn man die Lilienzwiebel ohne Stängel und Blätter im Topf lässt und

komplett einlagert. Dafür die Erde gut eintrocknen lassen.

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