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KirschfruchtfliegeZurück

Viele Gärtner wissen um die Probleme, die durch Kirschfruchtfliegen verursacht werden. Vor allem bei warmen und trockenen Temperaturen vermehrt sich die Kirschfruchtfliege äußerst schnell.

Wissenswertes über Kirschfruchtfliegen

Kirschfruchtfliegen legen ihre Larven bevorzugt in Sauerkirschen, Vogel-Kirschen, Traubenkirschen und Schneebeeren ab. In den Früchten entwickeln sich die Larven schließlich zu Fliegen.
Die Flugzeit der Fliegen liegt zwischen Mai und Juli. Bei Sonnenschein saugen die Kirschfruchtfliegen ihre Nahrungspflanzen aus. Reißt man die Kirschen auf, sind die Larven gut sichtbar, denn in einer einzigen Frucht können bis zu 80 Eier abgelegt werden. Nach nur fünf bis zwölf Tagen schlüpfen die Maden.
Nach dem Ablegen der Larven beginnt die Kirsche zu faulen und fällt schließlich auf den Boden. Die Larven verlassen die Frucht nach ca. 30 Tagen. Die Kirschfruchtfliege ist vor allem in sehr trockenen Jahren eine ganz besonders häufige Plage. Betroffen sind vor allem späte Sorten.

Fruchtfliegen bekämpfen

Wer die Kirschfruchtfliege bekämpfen möchte, sollte Gelbfallen verwenden. Sobald die Kirschen beginnen sich gelb zu verfärben, sollten die Gelbfallen an der Süd- und Westseite des Baumes angebracht werden. Diese Fallen erinnern die Fliegen an Kirschen: Da die Fallen mit Leim bestrichen wurden, bleiben die Fliegen an diesen kleben. Einige Gelbfallen werden mit Lockstoffen versehen, die Fliegen gezielt anziehen. Für jeden Höhenmeter sollten zwei Fallen verwendet werden. Weil eine einzelne Fliege insgesamt bis zu 200 Eier legen kann, können pro Fliege über ein Kilogramm Kirschen befallen werden. Da sich die Larven von Kirschfruchtfliegen nach der Reifung im Boden eingraben und dort entwickeln, ist es außerdem hilfreich, während der Reifung der Kirschen den Rasen um den Baum herum nicht zu mähen. So kann das Schlüpfen der Larven verzögert werden.

Anwendungszeitraum

Mai bis Juli

Mittel gegen Kirschfruchtfliege: