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Moos im Rasen bekämpfenZurück

Moos im Rasen entfernen

Bildet sich mit der Zeit Moos im Rasen, das sich zu einem dichten Teppich ausbreitet, ist meistens falsche Rasenpflege der Grund dafür. Es handelt sich um die Art Sparriger Runzelbruder (Rhytidiadelphus squarrosus), die eine Höhe zwischen 5 und 15 Zentimeter erreicht. Das Moos ist sehr anspruchslos gegenüber den Bodenverhältnissen, bevorzugt aber einen schattigen bis halbschattigen Stand sowie einen feuchten Untergrund. Soll der Rasen moosfrei bleiben, muss er einer umfassenden und regelmäßigen Pflege unterzogen werden.

Zu Beginn der Wachstumsperiode lohnt es sich, den Rasen zu vertikutieren. Diese Maßnahme soll den Boden lockern und eventuell vorhandenes Moos entfernen. Auf den verbleibenden Kahlstellen sollte eine Neuaussaat erfolgen. Für Nachsaaten bieten die Hersteller spezielle Rasensorten an. Ohnehin ist die Rasensorte mit Bedacht auszuwählen. Wer den Rasen häufig betritt, sollte sich für eine robuste Sorte entscheiden.

Schattenrasen ist für die Aussaat an halbschattigen bis schattigen Standorten gedacht. Bis in den November hinein muss der Rasen regelmäßig gemäht werden, wobei die Häufigkeit und Schnitthöhe sowohl von der Rasensorte als auch von den Witterungsverhältnissen abhängig sind. Weiterhin hat sich das Düngen mit einem speziellen Langzeitrasendünger bewährt, der etwa alle 3 Monate ausgebracht wird. Er versorgt die Rasenpflanzen, die in der Folge einen dichten und gesunden Rasenteppich bilden. Eine schnelle Abhilfe schaffen Moosvernichter, die allerdings nur das vorhandene Moos beseitigen, aber nicht dessen Ursache.

Anwendungszeitraum

März bis Oktober

Mittel gegen Moos im Rasen: