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Spinnmilben an Obst bekämpfenZurück

Beschreibung und Schadbild der Spinnmilbe an Obst

Die Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi), auch Rote Spinne genannt, kommt häufig auf Weinreben, Apfel-, Pflaumen- oder Birnenbäumen vor, sowie auch bei der Stachel- und Johannisbeere. Im Laufe seines gesamten Lebenszyklus ernährt sich der Schädling vom Pflanzensaft, daher sind die Blätter der betroffenen Pflanzen auch mit silberfarbenen Saugstellen gesprenkelt. Während des Austriebs befallene Blätter bleiben klein und werden filzig. Haben sich die Spinnmilben stark vermehrt, verfärben ältere Blätter sich hellgrau bis bronzefarben und fallen ab. An der Blattunterseite saugen kleine rötliche Larven, Nymphen und erwachsene Spinnmilben. Um Ihre Obstpflanzen zu schützen, sollten Sie die Spinnmilben bekämpfen.

Bekämpfung der Spinnmilbe an Obst

Mittel gegen Spinnmilben gibt es wenige, daher sollte man lieber vorbeugen, bevor es zu spät ist. Mit Hilfe natürlicher Feinde, wie die Raubmilbe, lässt sich die Vermehrung eindämmen. Auch das exakte Behandeln der Bäume beim Austrieb (bis Mausohrstadium), schränkt erste Saugschäden im Frühjahr ein und dient der Bekämpfung der Spinnmilbe. Ist der Befall schon zu groß und die Schädlinge treten nach der Blüte der Bäume auf, helfen die Produkte Blattlausfrei oder BAYER® Schädlingsfrei NEEM (http://www.baldur-garten.de/produkt/Mittel_gegen_Thripse/885/Gartenzubehoer/Pflanzenschutzmittel/Insektizide-Insekten/Mittel+gegen+Thripse/Schaedlingsfrei+NEEM/detail.html ).Um die Spinnmilben zu bekämpfen, sollten diese Mittel gleichmäßig auf die Blätter gesprüht werden, auch auf die Blattunterseiten.

Anwendungszeitraum

Februar bis September

Mittel gegen Spinnmilbe an Obst: